Aktuelle Meldungen

03.07.2011
1. BDS Bikertour - Unternehmer touren mit 1001 PS durch Schwaben

Um 8:30 Uhr starteten am Sonntag vom BayWa-Parkplatz Dillingen einige Unternehmerinnen und Unternehmer aus  dem Landkreis zur 1.BDS-Bikertour. Organisator Thomas Hoch (MMC-Computer , Lauingen), plante eine wunderschöne Motorradroute durch Schwaben. Auf der Strecke haben sich mehrere BDS Mitglieder des der Kolonne angeschlossen. So ging die Route über Zusmarshausen und Schwabmünchen direkt an den schönen Ammersee. Als Überraschungsgast besuchte BDS Präsident Ingolf Brauner die Biker im Biergarten in Utting. Dort legten die  Teilnehmer eine planmäßige Mittagspause bei Weißwurst und Radler ein. Da die Stallungen des Araberhengstes des Präsidenten nur unweit der Pausestelle lagen, kam Brauner gleich mit seinem Pferd zum Biergarten geritten. Mit seinem 20 Jahre alten Araber machte Ingolf Brauner ordentlich Eindruck bei den Motorradlern und überzeugte diese davon, dass „dieses eine PS deutlich schwieriger zu beherrschen ist als jedes Motorrad“.

 

 

 

So entstand ein schönes Foto mit den insgesamt etwa 1.000 PS der Tour-Teilnehmer und dem einen PS des Verbandspräsidenten.

 

 

 

Die Rückrunde der Motorradtour endete mit einem geselligen Essen im Neuhof Gundelfingen, das von der BDS Bezirksgeschäftsführerin Nicole Schwab begleitet wurde.

 

 

 

Zum Ende des Tages waren sich alle Teilnehmer sicher: Die Bikertour 2012 wird stattfinden.

 

 

 

Weitere Infos und Fotos: http://bdsdillingen.de/aktivitaeten---veranstaltungen/bikertour-2011/index.html

 

 

 

 
02.07.2011
Jubiläumsfeier 50 Jahre BDS Augsburg im Porsche-Zentrum

180-200 geladene Gäste feierten im Porsche Zentrum in Gersthofen das 50-jährige Bestehen des BDS Augsburg.
Besonderes Highlight war die gemeinsame Modenschau vom Modehaus Jung und Pelz-Atelier Gerner. Mit einer modernen Choreografie und Tanzeinlagen präsentierten die Models die aktuelle Herbst- und Abendmode vom Modehaus Jung sowie edle Kreationen aus Leder und Pelz vom Atelier Gerner. Juwelier Herbert Mayer ergänzte die Mode mit seiner Ausstellung "Glanzstücke".  

Ehrenvorsitzender Winfried Krenleitner gab einen kurzen Rückblick über die Anfänge des BDS Augsburg als Ortsverband im Deutschen Gewerbeverband und Themen, welche die Gewerbetreibenden aus Augsburg in der Vergangenheit beschäftigten.


Für das leibliche Wohl sorgte Kühner`s Landhaus mit einem sommerlichem Schmankerl-Buffett, Bierspezialitäten vom Brauhaus Riegele und Spitzenweinen von emmenove. 


Hier geht es zur Fotogalerie von trendy one:   http://augsburg.trendyone.de/locations/sonstiges-augsburg/galerie630656/?seite=1&fotograf=&sortierung=

 
02.04.2011
BDS Bezirksversammlung Schwaben in Pfaffenhofen

Vorträge, Veranstaltungen, Betriebsbesichtigungen - der "Bund der Selbstständigen" (BDS) bietet ein weit gefächertes Programm, mit dem er seine Mitglieder bei Existenzgründungen und im Arbeitsalltag unterstützt. Jetzt trafen sich Delegierte der schwäbischen Orts-Gewerbeverbände im Martinushaus in Pfaffenhofen zur Bezirksversammlung.


"Selbstständigkeit geht damit einher, dass man keine hundertprozentige Sicherheit hat", sagte Ingolf Brauner, BDS-Präsident in Bayern. Ängste und Sorgen um die Zukunft wie auch die Freude über einen Erfolg lägen oft nahe beieinander. In Deutschland könnten sich die Gewerbetreibenden glücklich schätzen, dass das Land die Finanzkrise so gut überstanden habe. Bedauerlich sei, dass die Banken aus dem Finanzdesaster nichts gelernt hätten.

"Die Mittelständler müssen die Suppe auslöffeln, wenn wir nicht rechtzeitig den Mund aufmachen", mahnte Brauner. Die Stimme des BDS werde in der Politik durchaus wahrgenommen. Es sei aber wichtig, dass die mehr als 20 000 Mitgliedsunternehmen in Bayern mit einheitlicher Meinung auftreten. Brauner: "Eine Mücke zwickt den Elefanten nicht, wenn es 20 000 sind, merkt er was." Gemeinsam müsse der Verband auf Probleme wie Fachkräftemangel oder mangelnde Sicherheit auf den Geldmärkten aufmerksam machen. Ein weiteres Mal könnten viele Gewerbetreibende eine weitere Wirtschaftskrise nicht überstehen.

Nicole Schwab, Geschäftsführerin im BDS-Bezirk Schwaben, berichtete über die aktuelle Situation. Derzeit seien 2666 Selbstständige in 88 Ortsverbänden im BDS organisiert. In Schwaben hielten sich die Mitgliederzahlen gut, dennoch gehe es darum, wieder mehr für den BDS zu werben. Die Vorsitzende des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit, Ulla Widmann-Borst aus Weißenhorn, rief die Mitgliedsgewerbeverbände dazu auf, stärker auf ihre BDS-Mitgliedschaft hinzuweisen.

Für seine elfjährige Arbeit an der Spitze des Ortsverbands wurde der Pfaffenhofener Vorsitzende Alfons Endres mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Vor 15 Jahren wurde der Ortsverband ins Leben gerufen. Weil sich die Gründung nun zum 15. Mal jährte, hatte der Ortsverband die Bezirksversammlung nach Pfaffenhofen geholt.

Autor: PATRICK FAUSS , Südwest Presse
>

 

 
20.02.2011
Streitpunkt öffentliche Ausschreibungen - BDS Schwaben in der Diskussion mit MdB Stephan Thomae

„Ausschreibungen und die Art und Weise von Auftragsvergaben sind ein Dauerthema für unsere Handwerker und führen nicht selten zu Ärgernissen. Ich appelliere an die öffentlichen, institutionellen und privaten Auftraggeber: Berücksichtigen Sie bei Vergaben, wo immer es möglich ist, unsere örtlichen Gewerbebetriebe.“

 

So sieht Alfons Endres, Vorsitzender des BDS Pfaffenhofen an der Roth, das Thema Ausschreibungen und spricht damit vielen Selbstständigen aus der Seele. Dies war daher auch Hauptthema des schwäbischen Bezirksvorstandes im Gespräch mit FDP-Bundestagsabgeordneten Stephan Thomae.

Rosa Fuchs wies zunächst darauf hin, dass öffentliche Gebäude bevorzugt von Handwerkern aus dem Umkreis gebaut und renoviert werden sollten. Dies könne man etwa durch die Aufsplittung in kleinere Gewerke ermöglichen, die unter der Ausschreibungs-Grenze liegen, oder die Ausschreibungsbedingungen auf heimische Handwerker anpassen.

Man müsse aber aufpassen, dass kein Umgehungstatbestand geschaffen würde, so Thomae. Außerdem sei es die Frage, ob nicht gerade die deutsche Wirtschaft von der europaweiten Ausschreibungsregelung profitiere. Leider prüfe aber laut Prof. Schäfer, Bezirksvorsitzende und Vizepräsidentin des BDS, Deutschland die Ausschreibungskriterien von allen Ländern intern am härtesten. Bei kleinsten Formfehlern würden Angebote durchs Raster fallen und würden nicht berücksichtigt. Damit würden jedoch insbesondere die kleinen Betriebe benachteiligt, die im Gegensatz zu Großunternehmen keine Spezialisten für eine regelgerechte Ausschreibung z.B. nach VOB finanzieren könnten. 

Häufig würde bei einer Ausschreibung nicht nach dem „Gebot der Wirtschaftlichkeit“ entschieden werden, welches der Kommune Ermessungsspielräume lässt und nicht alleine den Preis als Entscheidungskriterium benennt, so Bezirksvorstandsmitglied Erwin Hindelang. Oft würden sich die Gebote vom Preis nur um 1 bis 2 % unterscheiden. Nicht berücksichtig würden dabei meistens Kriterien wie Fachkunde, Qualität,  Wartungskosten, Lebensdauer, Ästhetik und Energieverbrauch. Der mutmaßliche Grund hierfür liege möglicherweise in der Furcht vieler Kommunen, in Rechtfertigungszwänge zu kommen, wenn nicht der preislich billigste Anbieter den Zuschlag erhalte. Der Preis als scheinbar objektives Kriterium könne weniger in Frage gestellt werden als vermeintlich subjektive Kriterien wie die oben genannten, zumal die wenigsten kommunalen Entscheider über die erforderliche Fachkenntnis im Hinblick auf handwerkliche Kompetenz verfügten.  

Prof. Schäfer forderte mehr Transparenz und ein Umdenken bei den Kommunen. Hierzu möchte der BDS eine Diskussion mit betroffenen Unternehmen aus der Region, Politikern und Kommunen anstoßen. Viele Aspekte des Ausschreibungswesens seien bislang zu wenig oder gar nicht berücksichtigt: Ein örtlicher Handwerker ist viel stärker auf seine Reputation angewiesen und kann sich schlechte Qualität oder „Pfusch am Bau“ nicht leisten, er stellt Arbeitsplätze vor Ort, fördert die Vereine und zahlt Gewerbesteuer, welche ja auch wieder zur Erhaltung der öffentlichen Gebäude dienen. Auch die Ökobilanz als Ausschreibungskriterium spielt derzeit keine Rolle. So ist es wesentlich umweltfreundlicher, den örtlichen Handwerker ohne längere Anfahrtswege zu nehmen.

Um das wichtige Thema weiter voran zu treiben, ist eine Veranstaltung in Kooperation zwischen BDS und dem Bayrischen Gemeindetag angedacht, auf der Experten, Verbände und Politik über Öffentliche Ausschreibungen und möglichen Handlungsbedarf diskutieren. Der Bezirksverband Schwaben wird hierüber weiter informieren.

 

 

 

 

 
Interne Meldungen anzeigen